MIGADI ist ein Institut für Forschung und operative Interventionen zur Aufdeckung, Bekämpfung und Aufarbeitung von Rassismus und rassistischer Diskriminierung – insbesondere, aber nicht ausschließlich struktureller Art – gegenüber Schwarzen Menschen und Menschen afrikanischer Herkunft.
Unsere Arbeit erfolgt innerhalb einer Drei-Säulen-Struktur: eine Wissenschafts- bzw. Forschungssäule (MIGADI-Zentrum für Rassismusforschung – MZRF), eine operative Säule (MIGADI-Zentrum für Monitoring und strukturelle Intervention – MSI) sowie eine Bildungssäule (MIGADI-Akademie – MICA). Alle drei Säulen werden flankierend durch das MIGADI Institut Press (MIP) unterstützt, das für die Dissemination unserer Arbeit zuständig ist.
Rassimuss und rassistische Diskriminierung haben viele Gesichter. Insbesondere Schwarze Menschen oder Menschen Afrikanischer Abstammung erfahren in besonderem Maße Rassismus und rassistische Diskriminierung, insbesondere struktureller Natur. Ihre nachhaltige Beseitigung bedarf innovative und unkonventionelle Wege. Hier setzen wir von MIGADI an. Erfahre mehr wie MIGADI vorgeht:
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Rassismus, insbesondere gegenüber Schwarzen Menschen oder Menschen afrikanischer Herkunft, ist mehr als ein individuelles Vorurteil. Er ist weitaus mehr als ein soziales oder psychologisches Problem (Vorurteile, Hass). In Wirklichkeit ist Rassismus ein ökonomisches Instrument und ein funktionales Werkzeug einer von kolonialen Strukturen geprägten Welt (Wirtschaft).
Moral allein reicht daher nicht aus, und moralische Appelle werden immer wirkungslos bleiben, solange die ökonomischen Strukturen auf kolonialen Prinzipien beruhen. Daher sind neue, unkonventionelle Wege für eine dekoloniale Umgestaltung von Macht, Kapital und Narrativen dringend notwendig.